[ToD] The Thing in the Basement

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[ToD] The Thing in the Basement

Postby Ziv » 15 Mar 2006 19:20

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Queen Elysa followed Jenavere down the dark, damp staircase. Torchlight flickered against the stone walls. The heat and stench of the place crawled upwards and closed around Elysa like a shroud. She had not visited these dungeons in months. She'd had no cause to. Enemies of the realm seldom allowed themselves to be taken captive. Those who did simply killed themselves and returned to their clans.

Königin Elysa folgte Jenavere durch das feuchte Treppenhaus hinunter in die Dunkelheit. Das Licht der Fackeln flackerte an den Steinmauern. Die Hitze und der Gestank dieses Ortes krochen Elysa entgegen und umgaben sie wie ein Schleier. Sie war seid Monaten nicht mehr in diesen Verliesen.Es gab keinen Grund für sie. Feinde des Reiches hatten es selten zugelassen Gefangen genommen zu werden. Diese, die man fing, töteten sich einfach und kehrten so zu ihrem Clan zurück.

The two women reached the bottom of the stone stairs. A short hallway extended before them, its low ceilings awakening a claustrophobia in Elysa that reminded her of the first few years of her life. All those years of running from the King's assassins, creeping through tunnels and hiding in basements. A panic rose in Elysa's chest and took hold of her heart. She closed her eyes and breathed, willing the feeling away. She felt Jenavere's eyes on her, and became even more panicked. A queen should not show weakness in front of her subjects. Even subjects as loyal and friendly as Jenavere.

Die beiden Frauen erreichten den Fuß der Steintreppe. Ein kurzer Gang erstreckte sich vor ihnen, dessen niedrige Decke eine Platzangst in Elysa auslöste, die sie an ihre Kindheit erinnerte. All diese Jahre des flüchtens vor den Meuchelmördern des Königs, das kriechen durch Tunnel und verstecken in Kellern. Panik wuchs in Elysas Brust und umklammerte ihr Herz. Sie schloss ihre Augen und atmete, wünschte, dieses Gefühl würde aufhören. Sie spürte, Jenaveres Blick und wurde noch panischer. Eine Königin sollte vor ihren Untergebenen keine Schwäche zeigen. Auch nicht vor Untergebenen, die so treu und freundlich waren wie Jenavere.

After a few moments, Elysa squashed the claustrophobia, stuffed it back down into the dark place where she kept her Isparian memories, and opened her eyes. She wiped a film of sweat from her upper lip and nodded to Jenavere. Jenavere did not question. She simply pointed forward.

Nach kurzer Zeit schaffte es Elysa, die Platzangst zu unterdrücken, sie drängte sie zurück an jenen dunklen Ort, an dem sie auch ihre Isparianischen Erinnerungen verwahrte und öffnete die Augen. Sie wischte sich den Schweiß von der Oberlippe und nickte Jenavere zu. Jenavere stellte keine Fragen. Sie ging einfach weiter.

Six cells lined the hallway. The doors to five of them hung slightly ajar. The endmost cell on the right was closed. "It's like nothing else I've seen," Jenavere said. "At first, I thought it was another variation of the Burun. Some creature they've kept hidden from view. But the more I study it, the less likely that appears." She shook her head. "No, this... this is something new."

Entlang des Ganges gab es sechs Zellen. Fünf der Zellentüren waren einen Spalt breit geöffnet. Die Tür der letzten Zelle auf der rechten Seite war verschlossen. „So etwas habe ich noch nie gesehen“, sagte Jenavere. „Zuerst dachte ich, es sei eine weitere Kreation der Burun. Eine Lebensform, die sie unserem Blick bisher entziehen konnten. Je mehr ich sie jedoch erforschte, desto weniger scheint das der Fall zu sein“. Sie schüttelte den Kopf. „Nein, das ... das ist etwas völlig neues“.

Elysa gritted her teeth. "Show me," she commanded.

Elysa knirschte mit den Zähnen. „Zeig ihn mir“, befahl sie.

Jenavere walked to the cell, pulled a heavy iron key from her pocket, and opened the cage.

Jenavere ging zur Zelle, zog einen schweren Eisenschlüssel aus ihrer Tasche und öffnete den Käfig.

The first thing Elysa noticed was the stench. The corpse's noxious metallic reek forced its way down her throat and dredged up a searing wave of bile. Her eyes watered. She blinked away the tears, swallowed back the nausea, and focused on the rotting mass of flesh before her.

Das erste was Elysa bemerkte war der Gestank. Der metallisch giftige Gestank der Leiche erzwang sich seinen Weg durch ihre Kehle und löste eine Welle beißender Galle aus. Ihre Augen tränten. Sie kniff sich die Tränen aus den Augen, schluckte die Übelkeit herunter und konzentrierte sich auf die verwesende Menge Fleisch, die vor ihr lag.

The thing was as large as a cow, though it appeared more bloated than muscular. Its flesh was a sickening shade of pink and was covered in boils, warts, and lesions. It had two massive, trunk-like legs, and some sort of sharp spine jutting from its forehead. But the most disturbing part of its body was its mouth. The beast's massive jaws were full of hundreds of teeth. The power of the thing's bite must be enormous. That mouth seemed to take up half its body size. Elysa grimaced. "This creature was built for eating."

Dieses Ding hatte die Größe einer Kuh, auch wenn es eher aufgeblasen als muskulös aussah. Die Farbe der Haut war ein kränklicher rosaton, sie war übersäht von Geschwüren, Warzen und kleineren Verletzungen. Es hatte zwei massive, stämmige Beine und eine Art scharfe Wirbelsäule hob sich von der Stirn ab. Der beunruhigendste Teil des Körpers jedoch war das Maul. Die massiven Kiefer dieses Biests waren gesäumt von hunderten von Zähnen. Ein Biss dieser Kreatur musste eine überwältigende Kraft besitzen. Es schien so, als bestünde dieses Biest zur Hälfte nur aus Kiefer. Elysa verzog ihr Gesicht. „Diese Kreatur wurde zum fressen erschaffen“.

"And that it did," answered Jenavere. "It slaughtered several cows, as well as a few of your subjects. A swordsman by the name of Brayden Von Grohl finally killed the thing near Cragstone. He caught up to it just before it could slay one of our Criers."

“Und das hat sie getan”, antwortete Jenavere. “Sie riss sowohl mehrere Kühe, als auch einige Eurer Untertanen. Ein Schwertkämpfer, genannt Brayden Von Grohl, tötete diese Ding schließlich nahe Cragstone. Er erwischte es kurz bevor es einen unserer Towncrier abschlachten konnte.

Elysa squatted and pointed to a long slit along the belly of the beast. "What is this?"

Elysa ging in die Hocke und deutete auf einen langen Schlitz, der sich über den Bauch des Biestes erstreckte. „Was ist das“?

"Brayden Von Grohl, your Highness. He cut it open. Found some fish, some boots, an apple. And toast."

“Brayden Von Grohl, euer Hoheit. Er schnitt es auf und fand darin ein paar Fische, einige Stiefel, einen Apfel und Brot“.

"Quite an appetite." Elysa stood and turned to Jenavere. "Burn this thing. We don't know what it's capable of. I don't want it springing back to life and rampaging through my castle."

“Ganz schöner Appetit!”. Elysa stand auf und wendete sich Jenavere zu.” Verbrennt dieses Ding. Wir wissen nicht, was alles in seiner Macht liegt. Ich möchte nicht, dass es ins Leben zurückkehrt und in meiner Burg wütet“.

Jenavere nodded, "Of course, your Highness."

Jenavere nickte. „Selbstverständlich, Euer Hoheit“.

Elysa made her way down the hall, but stopped when she reached the stairs. "Jenavere," she said.

Elysa ging durch die Halle zurück, hielt aber am Fuß der Treppe an. „Jenavere“, sagte sie.

"Yes?"

“Ja”?

"When you speak to Antius next, tell him..." Elysa struggled for the words. She did not know what she wanted to tell him, but she felt she needed to say something. That feeling that had come over her that night in her bedroom still clung to her heart. That fear that she would not see him again. "Tell him to be careful."

“Wenn du das nächste mal mit Antius sprichst, sag ihm...”. Elysa suchte nach den richtigen Worten. Sie wusste nicht was sie ihm sagen sollte, fühlte aber, dass sie etwas sagen musste. Dieses Gefühl, das sie in dieser Nacht in ihrem Schlafzimmer überkommen hatte, ließ ihr Herz nicht los. Diese Angst, dass sie ihn nie wieder sehen würde. „Sag ihm, er soll vorsichtig sein“.

"Of course." Jenavere nodded.

“Natürlich”. Jenavere nickte.

"Thank you." Elysa walked up the stairs, quickening her pace as she neared the exit from the dungeon. She made her way to her quarters and shut the doors behind her.

“Danke”. Elysa ging die Treppe hinauf und beschleunigte ihren Schritt als sie dem Ausgang des Verlieses näher kam. Sie eilte nach Hause und schloss die Tür hinter sich.

Elysa leaned back against the heavy oak doors and closed her eyes. A new creature was always a fell portent. And there was too much of a coincidence between this monster's appearance and that of the Viamontian in Rithwic. She could not help but assume there was some link between the two.

Elysa lehnte sich mit dem Rücken an die schwere Eichentür und schloss die Augen. Eine neue Kreatur war immer ein Vorzeichen. Und es gab zu viele Gemeinsamkeiten zwischen dem auftauchen dieser Kreatur und dem der Viamontian in Rithwic. Sie konnte sich nicht helfen, es musste eine Verbindung zwischen diesen beiden Ereignissen geben.

Elysa opened her eyes and looked at the bow on the wall, that weapon Antius had taken to calling the Queenslayer. It beckoned to her with its promise of a simpler life. A life of smiting one's enemies, defending one's family, and ignoring the responsibilities of the throne. How she wished to take up that bow and flee this castle. She would take her child and her lover and find her way to Asheron. Turn her back on the citizens who cared not for her rule or the steps she had taken to protect them. Live the life of a free woman.

Elysa öffnete die Augen und betrachtete den Bogen an der Wand, jenen Bogen, der Antius zum Titel des Queenslayer verholfen hatte. Er schien ihr zuzuwinken und ein besseres Leben zu Versprechen. Ein Leben, in dem sie die Feinde zerschmettert, die Familie verteidigt und ihre Thronverpflichtungen ignoriert. Wie sehr sie es sich wünschte, einfach diesen Bogen zu ergreifen und aus der Burg zu fliehen. Sie würde ihr Kind und ihren Geliebten nehmen und ihren Weg zu Asheron finden. Sie würde den Bürgern, die sich nicht um ihre Regeln und ihre Versuche diese zu schützen, kümmerten, den Rücken zuwenden. Das Leben einer freien Frau leben.

It was tempting, yes. But it was not the right thing to do. Not yet.

Es war verlockend, ja. Aber es war nicht richtig das zu tun. Noch nicht.

"Soon," she whispered. "I'll take you up soon enough."

“Bald”, flüsterte sie. “Ich werde Dich noch früh genug an mich nehmen!“.
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